Onkologie Ostalb
Team

 

Anschrift:

Strahlentherapie Ostalb
Im Kälblesrain 1
73430 Aalen
am Ostalb-Klinikum
Fon: 0 73 61.55 79 00
Fax: 0 73 61.97 50 263

TÜV Süd ISO 9001

Wir sind zertifiziert
vom TÜV-Süd

 

  

  

Herzlich willkommen bei der
Strahlentherapie Ostalb, Aalen

Die Strahlentherapie Ostalb am Ostalbklinikum in Aalen bietet Strahlentherapie bei den verbreitetsten Krebserkrankungen und palliative Bestrahlungen bei Metastasen aller Tumorerkrankungen. Als Therapieformen werden bei uns Teletherapie, Brachytherapie oder die Kombination beider Behandlungsformen angewandt.
Dank modernster Technik sind wir in der Lage, die neuesten Strahlentherapieverfahren anzuwenden und können selbst komplexeste Tumorerkrankungen hochpräzise, effizient, schonend und deutlich schneller als bisher behandeln.

Als klinische Partnerschaft bestehen Kooperationsverträge mit dem Ostalbklinikum Aalen und der Stauferklinik Schwäbisch Gmünd.

Unsere Praxis steht Patienten (alle Kassen und Privat), die einer Strahlenbehandlung bedürfen, zur Verfügung. Termine können unter der Telefonnummer 07361.55 79 00 vereinbart werden.

Wir sind telefonisch für Sie Mo-Fr von 08.00 h bis 18.00 h erreichbar.

Dr. Sandra Röddiger
Dr. Ralf Kurek
Margarita Voskoboinik
Dr. Caterina Wimmer


"Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf" - Ein Artikel der DEGRO

"Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf
Flexibilität bei der Arbeitszeit und viele Karrieremöglichkeiten

Berlin, Januar 2017 – Der Arztberuf zählt in Deutschland zu einer der angesehensten
Tätigkeiten. Aber er geht auch mit großen Belastungen einher: Eine hohe Wochenarbeitszeit,
Überstunden und der zunehmende ökonomische Druck in den Kliniken. Für angehende
Mediziner ist es daher wichtig, möglichst viel über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu
wissen, bevor sie sich für eine medizinische Fachrichtung entscheiden. „Eine gute ‚Work-Life-
Balance‘, flexible Arbeitszeitmodelle, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben
und verschiedene Karrierechancen finden junge Mediziner in der Strahlentherapie“, erklärt
Professor Dr. med. Stephanie E. Combs, Mediensprecherin der Deutschen Gesellschaft für
Radioonkologie (DEGRO).
In Deutschland gibt es etwa 1600 Radioonkologen und Radioonkologinnen. In der Strahlentherapie
herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen. Das betrifft sowohl die
Assistenz- als auch in vielen Kliniken die Oberarztstellen. Selbst an Unikliniken ist es nicht
ungewöhnlich, dass es Frauen mit Familie bis an die Spitze von Abteilungen schaffen. Der Anteil von
Frauen in leitender Position, beispielsweise als Ordinaria, ist verglichen mit anderen medizinischen
Fächern hoch: Von den 30 Lehrstühlen für Strahlentherapie werden fünf von Frauen besetzt.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in diesem Fach gut möglich, nicht nur für Frauen. „In der
Strahlentherapie gibt es – anders als in anderen medizinischen Bereichen – strukturell viele
Möglichkeiten, um für jede und jeden Einzelne/n optimale Arbeitszeitmodelle zu schaffen“, erklärt
Professor Dr. med. Stephanie E. Combs von der Technischen Universität München (TUM) und
Pressesprecherin der DEGRO. Der Grund dafür liegt nach Meinung der Direktorin der Klinik und
Poliklinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie darin, dass einige Behandlungsbereiche
planbarer sind als in anderen Fachgebieten. „Die Bestrahlungsplanungen können in einer definierbaren
Zeit gemacht werden, die Patientenbetreuung in der Ambulanz ebenso“, merkt Combs an. Für Frauen,
aber auch für Männer, die aus familiären Gründen an Teilzeitstellen interessiert sind, ohne jedoch auf  
anspruchsvolle berufliche Perspektiven verzichten zu wollen, bieten die radioonkologischen
Einrichtungen gute Möglichkeiten.

Die Radiotherapie ist nach Ansicht von DEGRO-Präsident Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Jürgen
Debus ein vielfältiges Fach, für das die DEGRO unter anderem im Kontext ihrer Jahrestagung
besonders beim medizinischen Nachwuchs wirbt. „Vor fast sechs Jahren haben wir den ‚Club 100‘ ins
Leben gerufen. Dieses Netzwerk bietet über den Kongress hinaus eine Art Mentoring-Programm.
Erfahrene Kollegen beraten die Nachwuchsmediziner zu ihrer Karriereplanung, unterstützen sie bei
der Themenwahl ihrer Doktorarbeit oder vermitteln ihnen Praktikumsplätze.“ Damit begegne die
DEGRO aktiv dem Nachwuchsmangel, der sich auch in der Strahlentherapie abzuzeichnen beginnt.

Ein zusätzlicher guter Grund, um die Facharztweiterbildung anzustreben, ist neben der Vielfalt des
Faches, das Physik, Biologie und Medizin vereint, auch die grundsätzlich mögliche Flexibilität der
Arbeitszeitgestaltung. Professor Combs weist jedoch darauf hin, dass auch in der Strahlentherapie
Leitungsfunktionen nur in einer Vollzeitstelle zu bewältigen seien.

Die DEGRO-Mediensprecherin ist der Auffassung, dass grundsätzlich alle Strukturen in einer
Kliniken modifizierbar sind: „Man kann an jeder Schraube drehen, aber nicht an jeder gleich viel.“
Ihre Erfahrungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Teilzeit sind durchweg positiv. Natürlich
spielt dabei die Fähigkeit, gut organisieren zu können, eine wichtige Rolle. Auch verlässliche
Betreuungsmöglichkeiten von Kindern in Kitas und Ganztagsschulen sollten vorhanden sein. Das
Hauptargument für mehr Flexibilität in der Arbeitszeit der Mitarbeiter ist das Potenzial von Männern
und Frauen, das man sonst nicht nutzen könne und das langfristig zu einem Nachwuchsmangel führe,
so Combs.

DEGRO-Präsident Debus empfiehlt allen angehenden Medizinern, die sich auch für Strahlenbiologie
und -physik interessieren, ihre Famulatur oder das Praktische Jahr an einer strahlentherapeutischen
Einrichtung zu machen. „Es gibt mehr Patientenkontakt und weniger Physik als viele Studierende
befürchten.“ Die Versorgung von Krebspatienten ist sehr anspruchsvoll und verlangt ein hohes Maß an
Empathie. „Zusammen mit Forschung und Lehre, die an vielen Kliniken dazugehören, entsteht ein
dichter Arbeitsalltag, der jedoch gut zu meistern ist“, so Professor Debus.


Zur Strahlentherapie:
Die Strahlentherapie ist eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen
Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder
Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen
die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe lenken können. Umliegendes Gewebe bleibt
weitestgehend verschont."

Artikel_DEGRO_Karrierechancen.pdf

Krebsassoziierte Fatigue: Chronische Erschöpfung kann behandelt werden

Wer schon zu Beginn der Strahlentherapie körperlich und mental aktiv wird, kann einer möglichen behandlungsbedingten Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten vorbeugen. Trotz der effektiveren und schonenderen Bestrahlung, leiden einige Patienten unter großer Erschöpfung. Sportliche Aktivitäten beugen vor und wirken sich positiv auf die innere Einstellung aus. Weitere Informationen bietet der folgende Bericht der DEGRO:

Krebsassoziierte_Fatigue_DEGRO-Artikel.pdf

Höchste Qualität in der Krebsbehandlung

Das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd ist als Onkologisches Zentrum zertifiziert. Wichtiger Partner ist die Radio-Onkologie Nordwürttemberg, die mit den Strahlentherapien in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Winnenden hochmoderne und schonende Verfahren bei Tumorerkrankungen anbietet.

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Onkologisches Zentrum?
Wer sich zur Krebsbehandlung in die Hände eines Onkologischen Zentrums begibt, kann sich sicher sein, dass sich ausschließlich Spezialisten um die Behandlung kümmern. Und er kann sich sicher sein, dass alle Mediziner zusammenarbeiten, um für den Patienten den bestmöglichen Heilungserfolg zu erreichen.

Nach dem nationalen Krebsplan ist ein Onkologisches Zentrum die höchste Versorgungsstufe für Krebspatienten außerhalb der Universitätskliniken. Als Onkologisches Zentrum wird eine Klinik nur anerkannt, wenn sie über mehrere hochspezialisierte Organzentren verfügt und sichergestellt ist, dass alle Experten in der Krebsbehandlung eng kooperieren. Die Gmünder Klinik arbeitet hier mit Spezialisten zusammen, um jedem Patienten eine bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Teil dieses Netzwerks ist die Radio-Onkologie Nordwürttemberg, die mit modernsten Strahlentherapieverfahren komplexe Tumorerkrankungen hochpräzise, effizient und vor allem schonend für den Patienten behandelt und damit wichtiger Partner des Onkologischen Zentrums ist.

Fachvortrag zum Thema Lungenkrebs bei der Strahlentherapie Aalen

Gemeinsam stark gegen Lungenkrebs

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Um eine bestmögliche Versorgung dieser Krankheit sicherzustellen,  arbeiten Internisten, Chirurgen, Onkologen und Strahlentherapeuten häufig sehr eng zusammen. Wie gut die Zusammenarbeit funktioniert, demonstrierten die renommierten Experten zum Thema Lungenkrebs auch beim gemeinsamen Fachvortrag in den Praxisräumen der Strahlentherapie Ostalb. Dem interessierten Publikum erläuterten Dr. Bezler, Dr. Graeter, Dr. Schnaitmann, Dr. Röddiger und Dr. Kurek die Herangehensweisen und Behandlungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Fachdisziplinen.
Bei der anschließenden Diskussion konnten sich die Besucher noch Ihre individuellen Fragen beantworten lassen und den informativen Abend dann bei einer gemeinsamen Verköstigung abschließen.

Weiterbildungsbefugnis

Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg hat uns gemeinsam mit unserer Strahlentherapie Rems-Murr die Befugnis für eine ärztliche Weiterbildung in der Strahlentherapie für 24 Monate erteilt.

Da eine solche Befugnis nicht selbstverständlich ist, freuen wir uns ganz besonders den hohen Ansprüchen der Ärztekammer gerecht zu werden.

Unsere Kooperationspartner

KooperationspartnerKooperationspartner